Handgefärbte Sockenwolle

Ich hatte mich ja schon länger in das Thema "handgefärbte Wolle" eingelesen. Es gibt wirklich begabte Handfärber und Handfärberinnen, die mit Hingabe Farbe auf Wolle zaubern. Mit Begeisterung habe ich mir ihre Blogs, Shops, Instagram-Accounts und Facebook-Beiträge angeschaut. Und der Gedanke reifte: "Das will ich auch können!"
Doch wo anfangen?
Ungefärbte Wolle zum Bebunten war schnell gefunden und bestellt. Da ich viele Socken stricke und davon auch einiges an Stricksocken für Rheinberg e.V. spende, habe ich mich für Sockenwolle entschieden. Sollte das Ergebnis nicht ganz den Vorstellungen meines Kleiderschrankes entsprechen, so könnte man daraus sicherlich trotzdem einen dankbaren Abnehmer finden. Das soll nicht heißen, dass "unbeliebte" oder gar "hässliche" Wolle als Spende an den Verein geht, sondern vielmehr, dass man über den Verein so viele verschiedene Menschen und ebenso viele verschiedene Geschmäcker findet, dass sie sicherlich irgendwem da draußen gefällt.


 

Eine gewisse Grundästhetik sollte aber natürlich auch beim Wolle Färben beachtet werden. ;-)
Ich versuche prinzipiell, alles so zu gestalten, dass auch ich es gerne tragen oder verarbeiten würde. Aber ich glaube, so geht es vielen Menschen in der Kreativszene, oder?
Egal, ob stricken, nähen, häkeln, spinnen, filzen, färben oder sonst was: ich bin ein bisschen perfektionistisch veranlagt. Und halb-schön oder geht-so gibt es nicht. Ganz oder gar nicht. Mach es richtig, oder lass es. Und lächeln nicht vergessen :)




Und so habe ich mich durch verschiedene Blogs, Bücher und Rezeptsammlungen gewälzt um zu entscheiden, wie ich als Anfänger starten möchte.
Naturfarben und Pflanzenfarben interessieren mich genauso wie Säurefarben. Der Garten ist groß, die Natur um uns herum bietet allerlei Färbematerial. Solarfärbung wird neben der "normalen" Färbung im Kochtopf sicher auch ausprobiert.


Nach reiflicher Überlegung, etwas chaotischer Vorbereitung (mal wieder eine "Ich mach das jetzt oder nie"-Aktion am Wochenende) sind dann auch die ersten handgefärbten Stränge entstanden.
Und was soll ich sagen? Die Farben sind einfach traumhaft. Ich liebe die Leuchtkraft und ihre Intensität. Beim Wollhändler finde ich oft nur sehr gedeckte Sockenwolle. Aber hier kommt endlich mal Farbe an den Fuß!
Ich muss zugeben, die Farbkombinationen sind teilweise gewagt, aber sie kommen genau so auch in der Natur vor. Auf einer bunten Blumenwiese zum Beispiel. Auch an Sprenkeln, wie sie grade total "in" sind, habe ich mich ganz dezent versucht. Schaut mal hier:




Wie gefallen euch meine Stränge? Jeder ist ein Unikat und kann (zum jetzigen Zeitpunkt) günstig in meinem Shop erworben werden.

Über einen Kommentar, Tipps und Hinweise würde ich mich sehr freuen!

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Dreieckstuch Percurso von Jennifer Ruschinski

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Die Wolle für das wunderschöne Tuch "Percurso" lag schon seit einiger Zeit bei mir zu Hause. Aber wie das nunmal so ist, man findet nicht die Zeit oder die Muse, ein bestimmtes Projekt anzufangen. Schuld daran ist oft das Internet. Geht es euch auch so? Ihr stöbert bei Ravelry, Facebook, Instagram und Pinterest und findet so viele schöne Anleitungen. Fleißig wird alles abgespeichert, ausgedruckt, vielleicht sogar schon die Wolle im Lieblings-Wolladen dafür besorgt.
Und dann.... fehlt einfach die Zeit.

Da meine To-Do-Liste vermutlich bis ins Jahr 2037 reicht, war es an der Zeit, mal ein Stückchen davon abzubauen. Und so nahm ich mir die wunderbare Baby Merino von Pascuali Filati Naturali mit in den Urlaub.


Das Garn strickt sich mit den Metallnadeln Zing von KnitPro angenehm schnell und die Farben sind einfach wunderschön.
Ich habe mich für hellblau, dunkelblau, taubengrau und die Trendfarbe petrol entschieden. Mit Nadelstärke 3,5 verarbeitet, hat das Strickstück einen angenehm weichen Griff und fällt schön.

Nun genug zum Garn. Wenden wir uns der Anleitung zu.
Diese ist sehr raffiniert aufgebaut, aber doch für mäßig fortgeschrittene Stricker/innen zu schaffen. Die Mustersätze sind einprägsam, ich habe mir trotzdem nach jedem Mustersatz einen Maschenmarkierer gesetzt. In meinem Fall waren es Büroklammern, die in der Ferienwohnung lagen, denn ich hatte nicht genügend Maschenmarkierer mit. Man muss nur kreativ sein und sich zu helfen wissen :) Das Setzen der Maschenmarker war nur eine Vorsichtsmaßnahme und nicht unbedingt nötig. Aber ich hatte einfach keine Lust, eventuell zurückstricken zu müssen.

Angefangen wird mit dem eingesetzten Lace-Dreieck des Tuchs. Verschiedene Muster, die fließend in einander übergehen und ein schönes Gesamtbild ergeben, werden in 4 verschiedenen Farben abwechselnd gestrickt. Jede Farbe taucht zwei mal auf. Diesen Mittelteil kann man auch in einer einzigen Farbe stricken, es ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild, weil eben die einzelnen Musterabschnitte aufeinander abgestimmt sind. Ich habe mich jedoch für die mehrfarbige Variante entschieden.




Ist das Herzstück des Schultertuches gestrickt, werden die Seitenteile, ich nenne sie "Flügel", rechts und links angestrickt. Dadurch ergibt sich ein Wechsel im Fadenlauf, bzw der Strickrichtung, was einen tollen Effekt ausmacht. Am Ende wird über beide Flügel noch eine Lace-Kante gestrickt, die der sportlichen Wolle einen eleganten Touch verleiht.



Ich war ganz überrascht, wie schnell dieses Dreieckstuch gestrickt war. Es wirkt aufwändig und einzigartig, ist aber für einen ambitionierten Anfänger auf dem Weg zum Fortgeschrittenen gut zu schaffen. Von meinem Gefühl her Schwierigkeitsgrad 2 von 5.
Alles in allem habe ich für das Tuch 5 Tage gebraucht. Ok ok, ich hatte Urlaub und habe quasi den ganzen Tag nur gestrickt. Aber trotzdem bin ich ein bisschen stolz, dass das so schnell ging.
Mein Projekt bei Ravelry findet ihr hier




Ich werde ganz bestimmt noch ein Percurso in apricot-koralle-rosa-grau stricken.
Im Büro wurde ich bereits auf das Tuch angesprochen. Und durch die temperaturausgleichende Merinowolle von Pascuali ist es sogar sommertauglich.

Danke an Jennifer für die Tolle Anleitung!
Zu ihrem Blog geht es hier. Sie freut sich bestimmt, wenn ihr mal vorbei schaut. 


Guhl Repair & Balance

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Ich durfte mal wieder eine Neuerscheinung auf dem deutschen Kosmetik- und Pflebeartikelmarkt testen.
Die neue Guhl Repair & Balance Pflegeserie für trockenes, gestresstes Haar.
Vor 14 Tagen kam ein Paket bei mir an mit Shampoo, Pflegespülung und Pflegemaske.
Der erste Eindruck war sehr gut. Das gewohnte Guhl-Design, in den Flaschen weißes Shampoo, das Frische und Sanftheit vermittelt.
Schnell daran geschnuppert: ein angenehm zarter Duft. So mag ich das!

Am folgenden Tag dann gleich ausprobiert.
Das Shampoo hat die gewohnte Konsistenz und schämt beim Haarewaschen leich auf. 
Auch die Spülung überzeugt durch gewohnt einfache Handhabung und einen angenehm-zarten Duft, der etwas blumig, aber keinesfalls penetrant ist.

Beim Föhnen zeigte sich eine bessere Kämmbarkeit meines langen Haares. Es war geschmeidig, glänzt und auch die Spitzen wirken nicht so trocken wie sonst (was ja bei langem, getönten Haar leider oft der Fall ist). 
Am nächsten Tag dann zeigte sich ein kleines Manko des Shampoos.
Es macht das Haar zwar sehr geschmeidig, aber mein Haargummi und auch die Haarspangen rutschten ständig raus. Ich war den ganzen Tag damit beschäftigt, meine Haare neu zu frisieren ;)
Am Abend dann ein Blick auf die Verpackung und die Inhaltsstoffe. Vermutlich wird die Geschmeidigkeit des Haares durch die zugesetzten Silikone verursacht. Ich glaube, da hat Guhl etwas übertrieben.
Silikone sind ohnehin nicht mehr wirklich im Trend, gibt es doch andere Mittel, um sprödes, widerspenstiges Haar wieder glatt und geschmeidig zu machen.
Zudem bereiten sie Probleme, wenn man das Haar färben under Tönen möchte. Sie legen sich wie ein Film aif die Haarstruktur, wodurch der Glätteefekt entsteht. Aber leider kann so das Haar keine Farbpigmente aufnehmen, Tönungen halten nur schlecht und die Farben verblassen.

Mein Urteil:
Schönes Shampoo einer bisher sympathischen marke.
Aber bitte geht mit der Zeit und verabschiedet euch von Silikonen!

Zealana Luxuria Air

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Zealana Luxuria Air - Ein Traum aus Cashmere, Seide und.... Opossum

Neuseeländische Wolle aus Seide, Cashmere und Opossum ergibt ein Paar Handstulpen. Artenschutz und Sicherung eines Ökosystems mit traumhaft wolligen Nebenwirkungen.


Manchmal darfs ein Bisschen mehr sein.
Ich habe mir in der Woche vor Weihnachten eine Kleinigkeit gegönnt, die ich schon länger ausprobieren wollte.
Die Zealana Luxuria Air!

Angefangen hat alles damit, dass ich zum Jahreswechsel 2000 / 2001 für 5 Wochen an einem Schüleraustausch in Neuseeland teilgenommen hatte.
Dort entdeckte ich in einem Laden einen Pullover mit Opossum-Wolle. So etwas leichtes, weiches hatte ich noch nie in der Hand. Ich probierte den Pullover an und wollte ihn am liebsten gleich mitnehmen. Aber wie das nunmal so als 17-jährige Schülerin ist: das nötige Kleingeld für dieses Luxusgut fehlte (in meiner Erinnerung waren das um die 250 NZ$).

Und so blieb der Traum vom Opossum-Pullover ein Wunschtraum.

Vor Weihnachten entdeckte ich bei meinem Lieblings-Wolldealer "Die Mercerie" die Zealana Luxuria Air in einem wunderschönen, gedeckten Weinrot. Und sie hüpfte einfach in meinen Einkaufskorb!

Die Wolle besteht aus 40% Cashmere, 40% Opossum-Haar und 20% Maulbeerseide.
Ein leichter, weicher Traum!
25g haben eine Lauflänge von 175m.
Ein Knäuel reicht gut für ein Paar Handstulpen, die ich gerade arbeite. 



Die Besonderheit an dieser Wolle:
Sie ist leichter und wärmer als reines Cashmere. Und sie neigt quasi nicht zum unschönen Pilling.

Doch was ist eigentlich Opossum?
Das Opossum zählt zu den Beutelratten. Das hier verwendete Haar stammt vom "brushtail possum", zu deutsch "Fuchskusu", einem nachtaktiven, in Neuseeland invasiven Tier, dass das Ökosystem dort massiv bedroht. Das Opossum wurde zur Pelzgewinnung bis 1920 in Neuseeland eingeführt. Die damals 600 Tiere haben sich - aufgrund fehlender Fraßfeinde- zu inzwischen 70 Millionen Tieren vermehrt. Diese fressen die Eier und Küken der flugunfähigen Kiwi-Vögel, bodennistender Papageienarten und anderer, vor allem am Boden lebenden Vogelarten, die nur in Neuseeland vorkommen. Deren Bestände haben sich inzwischen drastisch reduziert, einige davon stehen inzwischen auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten.
Aus diesem Grund werden die Bestände des Opossums in Neuseeland gezielt kontrolliert, das ausgebürstete Fell zu Garn versponnen. 

Die Luxuria Air verstrickt sich sehr leicht und angenehm, auf den Nadeln ist sie wie ein leichtes Lüftchen, eine flauschige Wolke, sie hat quasi kein Gewicht. Meine Maschenprobe von 10 x 10 cm wiegt nichtmal 1g.
Das Strickbild (hier mit NS 4) gefällt mir sehr gut. Falls ich jedoch irgendwann einmal einen Pullover daraus stricken würde (ein Traum aus 250g), so würde ich vermutlich NS 3 wählen.


Lebe deinen Traum

[unbezahlte Werbung, da Nennung der Eigenmarke]

Ein Traum nimmt Gestalt an - mein Shop für Handgemachtes, Utensilos, Projekttaschen und handgesponnene Wolle:

Stardys Spinnerey



Seit einiger Zeit reift ein Gedanke in mir. Erst war es nur ein kleines, schwaches Glimmen, dann ein Glühen. Inzwischen ist es eine lodernde Flamme voller Energie geworden.

Es fing alles mit einer flapsigen Bemerkung an, als ich viel Stress im Büro hatte: „Dann schmeiß ich eben alles hin und werde Woll-Dealer!“ 
Und wie das mit solchen Bemerkungen in stressigen Zeiten ist, manchmal fallen sie auf fruchtbaren Boden. Manchmal ist da jemand, der die Ideen mit befeuert.

Eine gute (wollverrückte) Freundin, hat dieser Bemerkung, dieser Idee ein bisschen auf die Beine geholfen. Wir sponnen den Faden weiter. Wir bauten uns ein Traumgebilde aus Worten, malten uns Gedankenbilder aus Ideen. Dann schlummerte alles ein Weilchen.


Und jetzt ist es wieder da. Es ist aktuell, es ist aktiv.

Nachdem ich mehrfach auf meine Näharbeiten angesprochen wurde und für ein paar Freundinnen die von ihnen herbeigebrachten Stoffe mit der Nähmaschine bearbeitet hatte, habe ich beschlossen, dass ich mit meinen Handarbeiten (sei es genäht, gestrickt, gefärbt, gesponnen) gerne ein größeres Publikum ansprechen möchte.


Und so formte sich der Gedanke zu „Stardys Spinnerey.“

Die Gewerbeanmeldung ist erfolgt, der Dawandashop eingerichtet. (Aus steuerlichen Gründen werde ich allerdings erst zum neuen Jahr Produkte anbieten)





Am 08.01.2018 steigt die große Eröffnungsparty und ihr seid alle herzlich eingeladen!

Wenn ihr zu den ersten 15 Kunden in meinem Shop gehört, erhaltet ihr ein kleines Geschenk zu eurer Bestellung. Denn was wäre eine Party ohne Geschenke?!


Meine Angebotspalette ist flexibel, wird sich stetig erweitern und vorerst öfter durchwechseln. Stoffe und Schnitte sind variabel, ihr könnt mich bei speziellen Wünschen oder Vorstellungen auch gerne anschreiben, ich fertige dann euer individuelles Produkt.


Ob es nun Projekttaschen für Handarbeiten sind, Nadelgaragen, Taschen, Kosmetikbeutel, Kinderkleidung, Deko, handgesponnene Wolle, gestrickte Tücher, Schals, Socken, oder handgewebte Tischwäsche, es ist für jeden etwas dabei, ich bin für alle Wünsche offen und freue mich, wenn wir gemeinsam eine Idee entwickeln, oder ihr aber auf Bewährtes aus meinem Angebot zurückgreift.



Wie ihr mein Angebot findet?

Einfach ganz oben auf dieser Seite auf den Reiter „Stardys Spinnerey – Shop“ klicken; dort gibt es eine kleine Vorschau auf das neue Jahr. Oder direkt hier zu Dawanda und gleich als Lesezeichen abspeichern :)

Herzlichst, eure
Stardy

Menschlichkeit zur kalten Jahreszeit

Wie sich das Leben manchmal ändert. Und wie Handarbeiten und selbst gestrickte Socken hier Hilfe leisten. Für Obdachlose und Kinder in schwierigen Lebenssituationen. 

Für mehr Menschlichkeit.  



So schnell kann’s gehen!


Der Sommer ist vorbei, der Herbst hat uns mit großen Schritten eingeholt und ganz bald ist auch der Winter da.

Für viele Menschen in Deutschland fühlt es sich jetzt schon an, wie Winter. Grade dachte ich: wenn ich morgens um 6:00 am Bahnhof stehe und friere, wie mag es dann all denjenigen gehen, die die ganze Nacht am Bahnhof verbracht haben? Oder unter einer Brücke, oder auf einer Parkbank?

Wie mag es all denjenigen gehen, die keine Möglichkeit haben, sich in ein warmes, schützendes Haus zurück zu ziehen? Die Wind und Wetter ausgesetzt sind?

Manch einer da draußen denkt vielleicht: „Die Obdachlosen sind selbst schuld an ihrer Situation“ oder: „Sollen sie doch in eine Notunterkunft gehen!“

Aber weder das eine, noch das andere trifft auf alle zu, vermutlich nicht mal auf 10%...

Über die Schuldfrage möchte ich hier jetzt gar nicht schreiben. Es gibt viele Gründe, warum sich das Leben manchmal ändern kann. Und es kann jeden von uns treffen. Verlust der Arbeit, Schulden, Krankheit, Schicksalsschläge…. So schnell kann’s gehen!

In Sachen Notunterkunft möchte ich nur Folgendes in den Raum stellen:

Man stelle sich einfach mal selbst die Situation vor, mit 5-15 anderen auf engstem Raum die Nacht verbringen zu müssen. Keine Privatsphäre, kaum Ruhe. Um einen herum Schnarchen, Husten, Gemurmel. Ich selbst ertrage ja kaum die Jugendherberge oder gar das Matratzenlager auf Wanderhütten oder Pilgerwegen…..


Gegen das Problem selbst können wir, mit unseren derzeitigen Mitteln nicht viel ausrichten, aber gegen die Symptome kann man ankämpfen.




Die Symptome der Obdachlosigkeit sind unter anderem Kälte und Alleinsein, das fehlende Gefühl von Geborgenheit. Und genau da setzt Stricksocken für Rheinberg e.V. an. Das ganze Jahr über haben die rund 120 Frauen und Männer rund um Sabine Baier Socken gestrickt und an die Sammelstelle des Vereins geschickt. Was als frommer Wunsch begann, 100 Paar Wollsocken bis Weihnachten 2017 für Obdachlose im rheinisch-bergischen Kreis zusammenzubekommen, hat sich zu einem Selbstläufer entwickelt. Es ist schon beinahe eine Bewegung daraus geworden! Inzwischen sind über 2.700 Paar handgestrickte Wollsocken bei Sabine Baier eingetroffen. Beinahe täglich schleppt der Paketbote mehrere Pakete bis vor die Wohnungstür, die zugleich der Eingang zur „Vereinszentrale“, zum „Logistikknotenpunkt“ und vor allem zum „Herz“ des Vereins ist.




Sabine packt aus, fotografiert die Socken, schreibt Blogeinträge und Dankesworte (nachzulesen hier). Danach werden sie nach Größe sortiert und mottensicher verpackt. Den Sommer über haben die Socken im Dornröschenschlaf geschlummert. Jetzt, im Herbst, ist es an der Zeit, sich auf die Socken zu machen. Sie werden wieder ausgepackt, entsprechend verschiedener Bedarfslisten zu Spendenkisten zusammengestellt und von Sabine Baier und ihrem Mann Thomas zu den jeweiligen Empfängergruppen und –Vereinen gefahren. Inzwischen sind es nämlich mehrere. Neben dem Rheinisch-Bergischen Kreis gehen inzwischen auch Spenden nach Schwerte, Köln, Dortmund, und viele andere Orte. Auch stehen nicht mehr nur Obdachlose auf der Liste der Empfänger, sondern auch Kinderhospize, Kinderheime, ein Jugend- und Kinderdorf für junge Menschen in schwierigen Lebenssituationen.

Viele unterschiedliche Füße werden bestrickt. Groß, klein, männlich, weiblich, gesund, krank, mit Familie, oder allein. Alle bekommen das gleiche: Wärme, Geborgenheit. Das Gefühl „Da hat jemand an mich gedacht!“







Und so macht sich heute wieder ein Paket von mir auf den Weg zu Sabine. Nur wenige Paar, aber jedes Paar hilft!

Du möchtest auch helfen? – Strick doch einfach mit!

Du kannst keine Socken stricken? – Kein Problem, wir nehmen auch Schals, Mützen, Stulpen,…

Du kannst gar nicht stricken? – Spende Sockenwolle! Auch angebrochene Knäuel, die schon länger bei Oma rumliegen und auf eine neue Bestimmung warten, sind gerne gesehen!

Du hast keine Wolle? – Auch Geldspenden, für Portokosten oder Info-Flyer, kommen zu 100% an. Jeder Cent hilft <3

Weiter Infos gibt’s auf der Spenden-Infoseite

Eure Stardy


Kölln Müsli-Riegel Hafer Cranberry

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Hallo zusammen!
Ich habe mal wieder was neues ausprobiert :)
Weil ich beim Wandern, nach dem Sport oder einfach nur auf der täglichen Zugfahrt von der Arbeit nach Hause öfter mal einen richtigen Heißhunger bekomme, habe ich fast immer Müsliriegel dabei.
Aber habt ihr mal auf die Kalorienangaben und den Zuckergehalt von den "normalen" Müsliriegeln geschaut?!
Jetzt habe ich was Neues probiert.
Die Müsli-Riegel von Kölln mit 46% Vollkorn.
Sie sind vegan, ohne Aromastoffe, ohne Palmöl und ohne Soja.

Mein erster Eindruk:
Sieht lecke aus, klingt lecker und.... schmeckt lecker!!
Lang nicht so süß und vor allem nicht so künstlich wie die Marken-Müsliriegel, die ich bisher immer hatte. 
Einen kleinen Mini-Punkt für Kritik habe ich jedoch. Die Folienverpackung der einzelnen Riegel lässt sich nicht sauber öffnen und durch die relative Weichheit der Riegel, bekommt man ihn nicht sauber rausgeschoben und muss immer noch ein paar Krümel rausfischen.
Sowieso könnte der Riegel für meinen Geschmack etwas knuspriger sein.


Marmeladenzeit

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Es ist wieder soweit!
Der Sommer ist da und hat uns jede Menge Früchte im Garten beschert.
Vor allem Erdbeeren und rote Johannisbeeren gab es im Überfluss!





Also habe ich mich vergangenes Wochenende an den Herd gestellt und jede Menge Gelee und Marmelade gekocht.

Angefangen habe ich mit einer


Erdbeer-Espresso-Konfitüre

Dazu braucht man 
  • 1 Paket Dr. Oetker Gelierzucker für Erdbeerkonfitüre
  • 1000g Erdbeeren
  • 1 Doppelten Espresso (ca 100ml)
  • etwas Zimt
Das ganze wird nach Packungsanleitung zubereitet und in vorbereitete Gläser gefüllt.
Ich sag nur:
Einfach lecker mit einem Hauch von Urlaub!


Normalerweise verwende ich 3:1 Gelierzucker, bei dem man 1,5kg Früchte auf 500g Zucker nimmt. Aber der neue Erdbeer-Zucker und auch der dazugehörige Beeren-Einmachzucker hat mich interessiert. Bei diesen beiden sind der Anteil von Zitronensäure und Pektin (das ja für das Festwerden der Marmelade verantwortlich ist) genau auf die Nährstoff-Zusammensetzung der Früchte abgestimmt. So wird Beeren-Marmelade nicht zu sauer und Erdbeermarmelade nicht zu süß.
Jedenfalls laut Hersteller.

Da ich normalerweise einen anderen Gelierzucker verwende, war ich gespannt, wie sich der von Dr. Oetker verhält.
Ich muss sagen, das Gelierverhalten ist gut und alle Marmeladen sind fest geworden. Auch die Unterstützung des Fruchtaromas ist toll. Man schmeckt die Erdbeeren schön raus.
Was mir nicht so sehr gefällt: die Marmeladen sind mir einfach zu süß.
Wie bereits gesagt, bevorzuge ich 3:1 Zucker, der dann auch weniger Kalorien mit sich bringt und auch besser für Diabetiker geeignet ist. Die 2:1 Marmelade muss ich gaaaaanz dünn aufstreichen, damit es mir nicht zu klebrig wird.
Hier würde ich mir wünschen, dass es den Erdbeer-Gelierzucker auch in 3:1 gäbe.


Alles in allem sind 67 Gläser Marmelade entstanden :)
Hmmm.... lecker!!!

BioRepair Zahnmilch

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Ich habe mal wieder was neues getestet.
Seit längerem nutze ich die BioRepair Zahncreme, die mit dem Slogan wirbt "draufputzen statt abnutzen!".
Nun hat BioRepair ein neues Mundwasser auf dem Markt gebracht "BioRepair Zahnmilch". Kostenpunkt knapp 8€ pro 500ml. Und auch diese Zahnmilch enthält biomimetische Substanzen, die kleine Unebenheiten im Zahnschmelz auffüllen (sollen). Zudem (soll) sie die Zähne weißer machen.

Also nichts wie hin und getestet.
Was soll ich sagen: 
Der erste Eindruck: Iiiieh, bäääh!
Konsistenz und Farbe sind sehr.... gewöhnungsbedürftig. 
Milchig weiß, halb-transparent und etwas dickflüssig. Das erste Testen hat schon etwas Überwindung gekostet.
Geschmacklich:
Minzig frisch, aber schon recht scharf. Ich mag das generell an Mundwässern nicht, dass sie so scharf sind, die Zahnmilch ist jedoch etwas milder als die Standard-Mundwässer.




Zum Ergebnis:
Frischer Geschmack und angenehm glattes Gefühl auf den Zähnen.
Ob sich irgendwelche Unebenheiten des Zahnschmelzes schließen, kann man sicher nur unter dem Mikroskop feststellen. Aber ein glatteres Gefühl ist definitiv da.
Vom Aufhellungs-Effekt habe ich noch nichts gemerkt. Das funktioniert wahrscheinlich nur, wenn man nicht täglich mit Kaffee oder Schwarztee verfärbende Substanzen zuführt.
Ich werde die Zahnmilch weiter benutzen. Wer weiß, vielleicht werden meine Zähne tatsächlich irgendwann weißer? ;)

Aktuell

Handgefärbte Sockenwolle

Ich hatte mich ja schon länger in das Thema "handgefärbte Wolle" eingelesen. Es gibt wirklich begabte Handfärber und Handfärberin...